Erste Eindrücke

Neu bei der Kirche und neu im Projekt...

Annika Dengler und Michael Bothner sind seit wenigen Wochen Teil des Projektteams. Hier erzählen Sie von ihren ersten Eindrücken.

Annika Dengler und Michael Bothner

Pilotregion Blaubeuren / Ulm

  • add Projektmitarbeiter

    Mein Name ist Michael Bothner und ich komme aus dem Kirchenbezirk Geislingen/Steige. Seit etwa zwei Monaten bin ich neuer Mitarbeiter im Projekt „Kirchliche Strukturen 2024plus“ in der Pilotregion Blaubeuren/Ulm.

    Im Projekt gibt es neben den vielen kirchenspezifischen Aspekten auch einige allgemein betriebswirtschaftlichen Aspekte. Dieses kommt mir als Betriebswirt und ehemaligem nebenberuflichen Kirchenpfleger sehr entgegen.

  • add Erste Eindrücke

    Gespannt und neugierig habe ich mich dieser Aufgabe gestellt und vielfältige Gedanken, Eindrücke, Informationen sind auf mich eingeströmt. Erste Erfahrungen durfte ich bereits sammeln.

    Diese neuen subjektiven Erfahrungen und Erkenntnisse habe ich versucht zu ordnen und unter die folgenden Überschriften gestellt:

     

    KENNENLERNEN / VERSTEHEN

    • Zu einem guten Start gehören auf jeden Fall ein Kennenlernen und Verstehen der kirchlichen Strukturen und Entscheidungs- und Informationswege im Ganzen sowie in den Kirchengemeinden vor Ort.
    • Weiterhin ist auch ein gegenseitiges Kennenlernen der am Prozess und im Projekt beteiligten Personen sehr wichtig.

     ORGANISATION? WO STEHEN WIR? WO WOLLEN WIR HIN?

    • Für den weiteren Projektverlauf ist es wichtig, dass sich die teilnehmenden Pilotgemeinden über deren Erwartungen und Wünsche im Klaren sind: z.B. Wer sind die handelnden Personen? Wie sind die bisherigen Strukturen? Wie soll die künftige Organisationsstruktur gestaltet sein? Welcher Digitalisierungsgrad passt zu uns?

    ZEITBEDARF

    • Die Teilnahme ist auch für die teilnehmenden Pilotgemeinden mit zusätzlicher Projektarbeit verbunden (z.B. für Analyse und Bewertung von Strukturen und Prozessen).
    • Probleme/Verzögerungen entstehen u.a. durch die Corona-Pandemie, können jedoch z.B. auch aus einem Wechsel auf einer Pfarrstelle und der damit einhergehenden Vakatur entstehen.
    • Der Abstimmungsbedarf und die Antwortzeiten zwischen unterschiedlichen Gremien, Personen und Dienstleistern darf nicht unterschätzt werden.
    • Neue Arbeitszeitberechnungen: Wer macht was mit welcher dienstlichen Inanspruchnahme? Welche Tätigkeiten und Zeitanteile können unter Absprache mit allen Beteiligten auf eine regionale Verwaltungseinheit übertragen werden?

    TECHNIK

    • Technische Voraussetzungen vor Ort (z.B. Ausstattung mit PCs, Laptops oder Scannern) sollten zu den geplanten Abläufen passen.
    • Ein möglicher Schulungsbedarf darf nicht vernachlässigt werden.
    • Die einzelnen Komponenten eines technischen Systems (z.B. Laptop/Scanner/Software) sollten genau aufeinander abgestimmt sein.

    Zusammenfassend: Es bleibt spannend…

Pilotregion Rems-Murr

  • add Projektmitarbeiterin

    Mein Name ist Annika Dengler und ich bin seit dem 01.10.2020 als Projektmitarbeiterin für das Projekt „Kirchliche Strukturen 2024Plus“ in der Pilotregion Rems-Murr zuständig.

  • add Erste Eindrücke

    • Freundliche, hilfsbereite und zuvorkommende Kolleginnen und Kollegen
    • Teamorientierte Zusammenarbeit
    • Beste Voraussetzungen: Die ProjektteilnehmerInnen sind motiviert und wollen zukünftige Entwicklungen mitgestalten
    • Jede Pilotgemeinde ist individuell und bringt eigene Voraussetzungen mit
    • Die unterschiedlichen Strukturen und Anstellungsträger in den Kirchenbezirken führen zu Herausforderungen bei der Projektdurchführung. Die dadurch existierenden Entscheidungskompetenzen und Beteiligungsrechte erscheinen auf den ersten Blick herausfordernd
    • Gut gefüllten Aktenschränke mit zahlreichen Papierakten. Vorher war ich in einem Wirtschaftsunternehmen tätig, indem alle Vorgänge digital bearbeitet und abgelegt wurden. Papierakten oder -ordner existierten kaum
    • Deswegen freue ich mich auf die Einführung des digitalen Dokumentenmanagementsystems (DMS) und auf die Erprobung im Echtbetrieb mit der digitalen Personalakte. Es ist wichtig, alle Kolleginnen und Kollegen auf diesem Weg mitzunehmen und die unterschiedlichen Blickwinkel auf die kommende Veränderung zu berücksichtigen. Neben Bedenken und Unsicherheiten in Bezug auf die Digitalisierung, überwiegen am Ende der Erprobung hoffentlich die vielen positiven Aspekte
    • Gerade in Zeiten von Corona und Home-Office-Möglichkeiten bietet die Digitalisierung viele Vorteile, um ortsunabhängig arbeiten und Vertretungen organisieren zu können
    • Im Blick auf die Zukunft, sind die Projektziele nachvollziehbar und sinnvoll gewählt

    Zusammenfassend: Ich freue mich auf die Projekterprobung und schaue gespannt auf die Ergebnisse und die Entscheidung der Landessynode

Und die Pilotregion "Distriktkirchenpflege Oberndorf"?

Diese Pilotregion ist deutlich kleiner und ohne zusätzliche hauptamtliche Unterstützung unterwegs. Die Hauptverantwortung für die Pilotierung liegt bei der Kirchenpflegerin, Martina Herzog. Diese besondere Pilotregion  wird sich in einem eigenen Blogbeitrag vorstellen. 

Herzliche Grüße vom 2024Plus-Projektteam!