Endlich Sommerferien!

Ganz besondere Monate liegen hinter uns allen. Nun ist Zeit für eine Zwischenbilanz. Und für eine Pause...

Vertrauensklausur-Abend in Löwenstein

Im März habe ich geschrieben: "Schau mer mal". Und so haben wir uns auch durch die letzten Monate getastet. Manches ging - erstaunlich schnell. Manches ging - gar nicht. Über alle Bereiche zusammenfassend kann man sagen, dass das Projekt drei Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan liegt. Coronabedingt haben wir die Startphase verlängert und beginnen die strukturierte Erprobung und Evaluierung des Zielbildes erst im September. Wir hoffen aber, diese Verzögerung in weiten Teilen einholen zu können. Und dafür gibt es gute Gründe.

Den aktuellen Statusbericht in der klassischen PowerPoint-Folien-Fassung finden Sie hier.

Hoffnungsgrund 1: Die Kirchengemeinden

In allen Pilotregionen haben sich Kirchengemeinden, SekretärInnen und KirchenpflegerInnen bereit erklärt, das neue Berufsbild "Assistenz der Gemeindeleitung" zu erproben. Unzählige Planungsgespräche wurden geführt. Einige Kirchengemeinden warten auf den strukturierten Projektstart im September. In anderen Kirchengemeinden werden Teile bereits erprobt. Und wieder andere Kirchengemeinden setzen die neuen Strukturen bei anstehenden Stellenwechseln sogar konkret um.

Hoffnungsgrund 2: Die regionalen Verwaltungen

Bereits seit Jahresanfang steht fest, wer konkret die Rolle der "regionalen Verwaltung" übernimmt. Und hier hat sich - Corona hin oder her - einiges bewegt. Es ist weitgehend organisiert, wie Aufgaben aus den Kirchengemeinden übernommen werden können, die das Zielbild 2030 erproben. Und jede regionale Verwaltung hat einen eigenen Schwerpunkt benannt, in dem konkret digitale und schlankere Prozesse erprobt werden sollen. Im Piloten Distrikt Oberndorf könnte das Thema Bau einen Schwerpunkt bilden. Im Piloten Blaubeuren-Ulm wird die digitale Rechnungseingangsbearbeitung erprobt (auf Nichtverwaltungsdeutsch: Eine Rechnung wird eingescannt, verbucht und bezahlt. Und das möglichst einfach). Und im Piloten Rems-Murr ist geplant, im Personalwesen digitale und schlanke Prozesse einzuführen. 

In diesen regionalen Verwaltungen arbeiten ganz tolle Menschen, die im Durcheinander der letzten Monate viel Zeit und Energie investiert haben, um hier weiterzukommen. An dieser Stelle: Vielen Dank!

Für die Umsetzung arbeiten diverse Projekte im Oberkirchenrat zusammen. Wir sind stets bemüht, unsere unterschiedlich lautenden Projektaufträge vertrauensvoll zu einem guten Ganzen zusammenzufügen (Ein herzlicher Gruß an die Kolleginnen und Kollegen :-) ). 

Hoffnungsgrund 3: Die Projektstellen sind besetzt

Annika Dengler (links neben der Stellwand), ab dem 01.10.2020 im Piloten Rems-Murr

Michael Bothner (im weißen Hemd), ab dem 01.09.2020 im Piloten Blaubeuren-Ulm

Hoffnungsgrund 4: Die externe Evaluation

Erfüllt das neue Berufsbild Assistenz der Gemeindeleitung die Erwartungen? Was läuft gut und was muss man verbessern? Diese Fragen geht das Institut für Angewandte Forschung der Evangelischen Hochschule nach, systematisch und strukturiert. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Lena Ebert.

Hoffnungsgrund 5: Die Vertrauensklausur am 30.-31. Juli

Über 40 Personen aus Pilotkirchengemeinden, aus Pilot-Regionalen-Verwaltungen, aus Oberkirchenrat und Landessynode haben sich intensiv mit dem Projekt auseinander gesetzt und Visionen für die nächsten Monate entwickelt. 

Die Fotos aus diesem Blogbeitrag sind an diesen Tagen entstanden.

Ich wünsche schöne und erholsame Sommertage!

Ihr Benedikt Osiw