24.07.18

Rückblick und Ausblick

Sieben spannende Projektmonate sind vorbei, ein intensiver Sommer liegt vor uns. Hier ein kurzer Einblick:

Rückblick

Wir haben zugehört und gesammelt

Die Landessynode hat einen "breiten und stets transparenten Beteiligungsprozess" gefordert. Das haben wir vom ersten Projekttag an umgesetzt. Das Beratungsteam von PwC hat eine Vielzahl ein Einzelinterviews geführt und unterschiedlichste Kirchengemeinden und Verwaltungen besucht.

Viele Menschen und Gremien haben sich intensive Gedanken zu Organisationsfragen gemacht. Exemplarisch verweise ich an dieser Stelle auf die aktuellen Überlegungen der Pfarrervertretung, der Kirchenpflegervereinigung und des Verbandes der Verwaltungsmitarbeitenden. Dazu kommen stapelweise E-Mails und Kommentare, die wir in den letzten Monaten erhalten haben. Vielen Dank, dese Ideen fließen mit ein!

Wir haben diskutiert

In vier Podiumsdiskussionen, im Online-Austausch und in zwei kreativen Kirchenlaboren haben wir Ideen für die Zukunft gesammelt (hier geht es zu den Filmen).

Ausblick

Aus den Ideen und Diskussionen wurden erste Überlegungen entwickelt. In der Sitzung der Steuerungsgruppe am 11. Juli wurden diese Skizzen besprochen. Über die Sommerferien wird das Beratungsteam von PwC daraus konkrete Szenarien entwickeln.

HIER GEHT ES ZUM ÖFFENTLICHEN ZWISCHENBERICHT (AKTUALISIERT AM 10. AUGUST 2018)

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und freuen uns auf ein Wiederhören, Wiederlesen oder Wiedersehen (am 12. Oktober?)!

Ihr

Benedikt Osiw

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Benedikt Osiw 27.07.2018 09:06

@ Hans-Joachim Jetter: In den letzten Projektmonaten hat es sich als hilfreich erwiesen, die Kirchengemeinde in zwei Bereiche zu teilen: "Funktionierende Körperschaft" und "Leben der Kirchengemeinde". In diesen Bereichen gelten unterschiedliche Spielregeln. Die Körperschaft braucht Sicherheit, Zuverlässigkeit und Service. Und die Kirchengemeinde lebt durch Vielfalt, Flexibilität, Gabenorientierung und hat mal Höhen und mal Tiefen.
Wir wissen, dass diese Aufteilung künstlich ist und dass man diese Bereich nicht ganz sauber auseinander halten kann. Jede Kirchengemeinderatssitzung ist gleichzeitig Leitungsorgan der Körperschaft und Koordinationsgremium des kirchlichen Lebens. Und auch in Ihrem Beispiel treffen sich die Bereiche "Guter Gottesdienst" und "Bezahlung von Mitarbeitenden".
Aber diese Aufteilung hat uns geholfen, die unterschiedlichen Sichtweisen nicht als Gegensätze zu sehen. Ja, wir benehmen uns manchmal wie andere Organisationen im Changeprozess, weil wir halt auch eine rechtlich festgelegte Organisation sind. Und ja, Gemeinde lebt von Inhalten und von der guten Nachricht, die sie weitersagt.
Projektziel ist, das die Körperschaft so gut funktioniert, dass viel Energie für das Leben der Kirchengemeinde übrig bleibt. Und in beiden Bereichen vertrauen wir natürlich auf Gottes Begleitung!

Jürgen Kerkhoff 25.07.2018 10:22

Wir brauchen einladende Gemeinden. Dafür müssen Kirchengemeinderäte und Pfarrer zusammen arbeiten. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind abzusprechen und einzuhalten. Stellenpläne, Strukturen und Finanzen fallen in der Kirche nicht vom Himmel, sondern werden miteinander ausgehandelt. Dabei ist vor allem Kommunikation und Weitblick wichtig. In 100 Jahren sieht sowieso alles wieder anders aus, aber die Gemeinschaft der Gläubigen wird es weiterhin geben. Also nur Mut!

Hans-Joachim Jetter 25.07.2018 08:03

Bei diesen Texten und Bildern habe ich gemischte Gefühle. Die Sprache ist wie bei vielen anderen Beratungsprojekten in Firmen. Die Wörter "Organisation" und "Struktur" kommen für mein Empfinden zu oft vor. Was ist mit den Inhalten? Ich bin selbst in der IT-Branche tätig. Aber Kirche ist doch etwas anderes. Erreicht man dadurch die Herzen der Menschen? Am Sonntag weinte eine ältere Frau neben mir, weil die Predigt akustisch schlecht war und die Lieder zu schwierig. "Dann kann ich nicht mehr in den Gottesdienst" kommen. Mein Vorschlag: Die Kirchenmusiker besser bezahlen.

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