07.02.19

Aktuelles Zwischenziel: Der 18. März 2019

Am 18.03.2019 wollen wir ein möglichst konkretes Bild vorlegen, wie "Kirchliche Strukturen 2024Plus" aussehen können. Daran arbeiten wir intensiv:

Rückblick auf Oktober und November 2018

Am 12. Oktober 2018 wurde ein Gutachten mit Vorschlägen rund um unsere kirchlichen Strukturen öffentlich vorgestellt. Das sogenannte "Szenario 2" hat viel Zustimmung erhalten, aber auch viele Fragen aufgeworfen.

Kernelemente von Szenario 2 sind:

  • Stärkung der mittleren Verwaltungsebene.
  • Grundsätzlich: Eine mittlere Verwaltungsebene pro Region. Angedacht sind Verwaltungseinheiten von mindestens 14 Vollzeitkräften, die in einigen Regionen auf mehrere Standorte verteilt sein können. 
  • Verlagerung von Teilen der Aufgaben der Kirchenpflege in diese mittlere Verwaltungsebene
  • Schaffung eines neuen Berufsbildes für die lokale Ebene.

Hier finden Sie die gesamte Präsentation und das vollständige Gutachten.

 

 

Einblick in den Dezember 2018 und in den Januar und Februar 2019

Seit Dezember wird intensiv an der Frage weitergearbeitet, wie die lokale Ebene optimal funktionieren kann. Unterstützt durch die kirchlichen Verwaltungsstellen und unter Beteiligung der Dekaninnen und Dekane wurden 21 regionale Workshops organisiert und größtenteils bereits durchgeführt. Für die inhaltliche Ausgestaltung, Durchführung und Auswertung dieser Workshops erhielt das Beratungsunternehmen PwC einen Folgeauftrag.

Am 04.02. fand ergänzend ein zentraler Studientag in Stuttgart statt, in Kooperation mit der Servicestelle Personalentwicklung und Chancengleicheit der Landeskirche und mit über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Zeitgleich arbeiten wir natürlich auch an den anderen offenen Fragen, wie z.B. die Ausgestaltung der mittleren Ebene.

Der zentrale Studientag "Lokale Ebene neu gedacht", am 04.02.2019 in Bildern

Ausblick auf die nächsten Schritte

Aus all den vorliegenden Erhebungen und Vorschlägen entwickeln wir bis Anfang März ein möglichst konkretes Bild, wie Kirchliche Strukturen 2024Plus aussehen könnten - als Diskussionsgrundlage. Dieses Bild werden wir zuerst in der Projektsteuerungsgruppe und in den Entscheidungsgremien vorstellen, diskutieren und verbessern (derzeitiger Planungsstand: Kollegium des Oberkirchenrates: 05.03.19, Strukturausschuss der Landesssynode: 14.03.19).

Wenn wir es schaffen, im Zeitplan zu bleiben, wird dieses präzisierte Bild ab dem 18.03.19 an dieser Stelle veröffentlicht. Zeitgleich werden die gesetzlich vorgesehenen Akteure und die relevanten Berufsgruppenvertretungen offiziell um eine Stellungnahme gebeten. Für diese Anhörungsphase ist die Zeit bis zum 03.05.19 vorgesehen.

Und wie es ab dem 03.05.19 weitergeht, ist noch offen. Das hängt davon ab, wie die Anhörungsphase verläuft. Stand heute sind wir zuversichtlich, das formulierte Projektziel einhalten zu können: Ein Beschluss der Landessynode noch in dieser Legislaturperiode (sprich: spätestens im Oktober 2019). Wenn sich das Projekt so weiter entwickelt, wie wir es im Moment wahrnehmen, werden wir für das Jahr 2020 Pilotregionen suchen, in denen die neuen Strukturen getestet werden können. Und darauf würde der nächste logische Schritte folgen: Schrittweise Umsetzung in der Fläche der Landeskirche ab 2021.

Es ist offen, ob es so kommt, wie hier skizziert. Trotzdem sind wir intensiv im Gespräch mit den anderen Projekten der Landeskirche. Wir wollen vermeiden, dass zeitgleich zwei Säue durch das selbe Dorf getrieben werden. 

Das Projekt bleibt spannend. Vielen Dank für alles Mitdiskutieren, Mitgestalten und Mitbeten!

Herzliche Grüße

Benedikt Osiw